Chlyforst


Bundesrat für Chlyforst

13.12.2018 - Der Bundesrat hat zugunsten der BLS entschieden und wird den Standort Chlyforst den Sachplan aufnehmen. Dieser Entscheid ist leider für alle Behörden verbindlich und so dürfen die Planungen für die Werkstätte konkretisiert und projektiert werden. Es ist sehr enttäuschend, dass der Bundesrat und das zuständige Amt UVEK die raumplanerischen Grundsätze missachten und Ausnahmen schaffen wollen (keine Insellösungen in der Landschaft, keine Waldrodungen, etc.). Wir von der SP Bümpliz/Bethlehem sind weiterhin gegen diesen Standort und sichern den Vereinen und Verbänden unsere volle Unterstützung zu.

Öffentliche Mitwirkung

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Mitwirkung der SP Bümpliz/Bethlehem zum kantonalen Richtplan BLS-Werkstätte (18.01.2018)
SPBB Mitwirkung BLS-Werkstatt.pdf
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Stadtratsdebatte

02.11.2017 - An der heutigen Stadtratssitzung wurde unsere Motion „Nein zur BLS-Werkstätte in Chlyforst“ behandelt. Eine breite Allianz von Links bis Rechts hat den Vorstoss mit 33 Ja und 22 Nein bei 6 Enthaltungen zugestimmt und so die Motion als Richtlinie erheblich erklärt. Auch die AKO hat sich als betroffene Kommission zu Wort gemeldet und die Motion unterstützt. Obschon der Entscheid für den Gemeinderat nicht binden ist und er einen grossen Spielraum bei der Umsetzung hat, ist es ein wichtiges Zeichen des Stadtparlamentes. Der Stadtrat hat Mut bewiesen und verlangt den Schutz des Naherholungsgebietes und wehrt sich gegen eine weitere Zersiedelung. Wir Motionäre hoffen, dass der Gemeinderat das Votum des Parlamentes ernst nimmt und sich mit den betroffenen Gemeinden abspricht und den Standort Chlyforst nicht weiter unterstützt.

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Abstimmung Nr. 16 vom 2.11.17
Stadtratsprotokoll 2.11.17 Anhang 016.pd
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Einreichung Motion

31.08.2017 - Da wir klar gegen den von der BLS favorisierten Standort beim Chlyforst sind, haben wir nun die Motion von Ladina Kirchen (SP) eingereicht. Mit dem Vorstoss verlangen wir unter anderem, dass der Gemeinderat sich gegen den geplanten Standort ausspricht und weitere Massnahmen in Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden Mühleberg und Frauenkappelen prüft (Geschäfts-Nr. 2017.SR.000179).

AKO-Begehung

10.07.2017 - Mit Ingrid Kissling-Nef (AKO-Präsidentin, SP), Margit Stucki und Annemarie Masswadeh vom Verein Pro Gäbelbachtal waren wir im Westen von Bern unterwegs. Von Riedbach aus folgten wir der Bahnlinie bis zur geplanten Werkstätte der BLS beim Chlyforst, gegenüber dem Schiessplatz Riedbach. Von dort ging es weiter zum Übungsgelände der Feuerwehr und bis zur Gemeindegrenze mit Mühleberg, wo der Gäbelbach auf städtisches Land fliesst. Von da ging es dem Bach entlang zurück nach Riedbach, entlang den Feldern von Frauenkappelen. Nach dieser Begehung muss ich im Nachhinein zugegeben, dass das Gebiet keine intakte Natur ist, sondern „nur“ eine aufgeräumte Kulturlandschaft. Und inmitten dieser Landschaft schlängelt sich der eingeengte Gäbelbach von Mühleberg bis zum Wohlensee. Raumplanerisch betrachtet steht die geplante Werkstätte völlig quer in der Landschaft und wird der nächste Sündenfall sein. Wieder wird auf der grünen Wiese gebaut, die Zersiedelung weiter vorangetrieben, obschon bessere Alternativen vorhanden sind. Was den Gäbelbach angeht, sind die geplanten Massnahmen zum Hochwasserschutz mit den Nachbargemeinden anzugehen und der Natur ist mehr Raum zur Verfügung zu stellen.